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Jazzbuch - Jazzkonzerte oder anderes zum Thema jazz


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Peter Schärli in Wädenswil

28.04.2016
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Am 20.April 2016 spielten Peter Schärli mit 'Don't Change Your Hair For Me' nach 20Jahren erneut im Theatro Ticino in Wädenswil. Das Konzert war sehr schön. Von Sandy Patton habe ich schon viel gehört, aber ich glaube ich habe sie noch nie live gesehen. Sie wirkt eher zierlich, hat aber eine schöne tiefe Stimme und ihr Scatgesang hat mir gut gefallen. Antonia Giordano ist die groovigste Gittaristin, die ich je gehört habe. Machmal singt sie zu ihrem Spiel oder unterstützt Sandy Patton mit ihrer Stimme, das wirkt immer sehr stimmig. Die Band spielt ohne Schlagzeug und Thomas Dürst am Bass sorgt für den Rythmus. Peter Schärli hat einen herrlichen Ton mit seiner Trompete und seine Ansagen haben Witz und Charme.

Somi am JazzNoJazz 2015

01.11.2015
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Zum Abschluss für uns hat Somi im Trio mit einem Pianisten und mit dem Gitarristen von Lisa Simone gesungen. Sie hat eine wunderbare Stimme und mit ihren Liedern und ihren fantastischen Begleitmusikern hat sie mich begeistert. Leider konnte ich dieNamen ihrer Mitmusiker nicht mehr finden, auch nicht auf ihrer Homepage. Das ist schade für die Musiker.

Fourplay am JazzNoJazz 2015

01.11.2015
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Erlich gesagt: ich habe die Band bis gestern gar nicht gekannt. Die Gruppe mit Bob James, Nathan East, Harvey Mason und Chuck Loeb haben mich abgeholt mit ihrer Präsenz und Spielfreude und für einen Moment die fehlenden Bläser vergessen lassen;-)

'The Great Harry Hillman' in der Essebar

01.11.2015
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Am 22.10.2015 spielten 'The Great Harry Hillman' in der Essebar in Winterthur. Der Name steht für einen Hürdenläufer, der 1904 drei Goldmedallien gewann. Der Name verät auch, die die Musiker viel Witz und Freude am Spiel haben. Mir hat es gut gefallen und ich habe sogar wieder einmal eine CD gekauft, die sie selber verlegen.

Evas Töchter feat. Steve Clayton (DE/GB)

22.11.2014
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Heute spielten Lindy Huppertsberg (b), Monika Marner (sax), Carola Grey (dr), Steve „BIG MAN“ Clayton (p) im Wädi Brau Hus. Boogie Woogie, Blues und Rock n'Roll. Das hat richtig Freude gemacht, da war viel Entertainment und Musik! Und sowieso, bei Konzerten vom City Jazz Club fühle ich mich immer jung.

Kaama im Teatro Ticino

01.10.2014
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Am 24.09.2014 spielten Kaama mit Katja Mair voc, Christy Doran g, Hanspeter Pfammatter kb,p, Andreas Schnellmann e-bass und Marc Halbheer dr im Teatro Ticion. Zuerst wollte ich nicht zum Konzert, da mir die Bläser fehlen. Christy Doran liess mich aber mit seiner Guitarre die Bläser vergessen! Ein feines Konzert.

Jazzfrei: Hardy Ruoss im Teatro Ticino

01.10.2014
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Am Montag dem 29.09.2014 hatte Hardy Ruoss seinen ersten Montag im Teatro Ticino mit dem Motto 'Der mit den Büchern tanzt'. Er erzählte in begeisternder Weise von seinen ersten Leseerlebnissen. Von Mickey Mouse über I.C. Heer bis 'Mein Name ist Eugen' gings dann irgendwann bis zu Glausers 'Fieberkurve'. Letzteres hat mich gefreut, da ich im Moment auch gerade diesen Glauser-Krimi lese. Ich freue mich schon auf die nächsten Montage.

Federlos im Teatro Ticino in Wädenswil

09.04.2013
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Schön, Jazz wieder mal in ausverkaufem Teatro Ticino zu hören. Die groovige Mischung mit viel Jazzigem hat sogar Moni gefallen. Die Musiker sind nicht mehr so jugendlich, wie beim letzten Konzert, das ich gehört habe (wahrscheinlich vor 15 Jahren), aber die Spielfreude ist mindestens so gross wie früher. Ein schönes Konzert am 29.März 2013 im Teatro Ticino.

Ravi Coltrane New Quartet im Moods

15.11.2012
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Gestern spiele Ravi Coltrane mit David Virelles p, Dezron Douglas b und Johnathan Blake dr. Das Moods war ziemlich voll, trotz Fussball-Länderspiel. Es wahr schon speziell, den Sohn von John Coltrane zu hören. Mir hat es noch gut gefallen. Speziell beeindruckt war ich vom Spiel von Johnathan Blake, der recht beleibt und mit ruhiger Ausstrahlung 'zünftigen' Groove in die Musik brachte.

Herbie Kopf und Andy Scherrer im Teatro Ticino

23.04.2012
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Am 18.April 2012 hat Herbie Kopf mit Andy Scherrer ts, Dejan Terzic dr im Teatro Ticino gespielt. Er hatte eine Carte Blanche und hat als Gäste einen Pianisten (weiss leider nur noch den Nachnamen Williams) und ganz zum Schluss Daniel Schenker eingeladen.

Xavier Naidoo auf dem Turbinenareal war der Hammer

02.08.2010
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Ein paar Songs von ihm habe ich vorher schon gekannt und mich auf das Konzert gefreut. Live war ich dann begeistert ab dem ersten Song. Die Soundeinstellung (nicht zu laut) war optimal und dass mindestens soviele Bläser (3) dabei waren Gittaristen hat mir speziell gut gefallen. Ich mag seine Texte und es war für mich eines der ganz schönen Konzerte.
Allerdings habe ich auch gemerkt, dass Naidoo sehr polarisiert. Viele können gar nichts mit seinen Liedern anfangen und andere sind begeistert wie ich.

Ewigi Liebi

04.06.2010
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Yuhu, in der x-ten Verlängerung haben wir es auch noch geschafft! Ich glaube es ist mein erstes Musical. Gugi, Paul, Moni und ich sind rechtzeitig in der Halle. Ein Mail des Veranstalters, dass man rechtzeitg dasein soll und für Late Comers (30 Minuten vorher) der Sitztplatz nicht garantiert werden kann ist wohl eher ein Witz und ziehlt auf viel Konsumation in der Halle ab. Die Tür in den Saal ging nämlich erst 19:15 auf. Das als kleiner Wermuthstropfen.
Das Musical war aber läss, eine einfache Story mit immer wieder passenden Ohrwürmern! Alpärosä und Giggerig und natürlich Ewigi Liebi sind meine Favoriten!

Momol, es isch sehr schön gsi!

RE: Jazz Politik

14.05.2009
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Hallo Hajo Politik mag ja ein interessantes Thema sein, aber hier finde ich Jazz-Beiträge passender. Es gäbet wohl noch weit nerviger Themen... Gruss Lu

R.E.M am 24.09.2008 im Hallenstadion

30.09.2008
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Wieder einmal ein jazzfreies Konzert R.E.M ist eine der Lieblingsbands von Moni und zusammen sind wir ins Hallenstadion gepilgert, für beide ein Novum. Ich kannte nur die ganz bekannten Titel von R.E.M und hatte etwas gemischte Gefühle wegen dem bevorstehenden Gedränge im Hallenstadion. Es war aber mit ca 10000 Leuten nicht voll und wir hatten gut platz in dem riesigen Gebäude. Schon bald kam eine gute Stimmung auf und die Klangqualität war sehr gut. Nur vor uns waren ein paar junge die viel quatschten, rauchten und sich selbstverliebt selber fotographierten. Losing My Religion kannte ich natürlich und war ein Highleigt des Abends. Es war eine schöne Erfahrung die wir zusammen machten. Aber nächstes mal darf es wieder jazziger sein -

Mobbing mit Bundesrat Schmid

30.09.2008
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Nochmals ohne Jazz, aber es nervt mich einfach Seit Bundesrat Schmid aus der SVP ausgetreten ist, ist er Freiwild oder vogelfrei, wie man früher gesagt hat. Es vergeht kein Tag mehr, ohne dass ihm etwas vorgeworfen wird. Die Presse lässt sich offenbar problemlos ausnutzten und vor den Karren spannen. Klar hat der Bundesrat auch Fehler gemacht, aber das ist ja eigentlich legal. Auffällig ist nur, dass sie ihm erst jetzt vorgeworfen werden. Es scheint so, als hätte Christoph Blocher hier noch eine offene Rechnung und würde alles daran setzten und er hat ja jetzt vermutlich viel Zeit , dass Samuel Schmid zurücktritt. Seine Parlamentarier hat er auf jedenfall bestens darauf eingefuchst. Entäuscht bin ich von der Presse, die sich da blind einspannen lässt und nur selten einmal über die dahinterstehenden Interessen berichtet.

Summerjazz mit Andy Scherrer und Anderas

05.09.2008
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Auf dem Kanzleiareal in Zürich fand das 2. SummerJazz-Festifal statt. Nach einer Stärkung im putzigen Volkshaus sind Vroni und ich pünktlich zum Konzert vom Andy Scherrer Trio erschienen. Es war ein schönes Konzert mit sehr präsenten Musikern und einem melodiösen Andy Scherrer. Leider kamen nicht so viele Leute. Ganz erstaunlich, wenn man Andy Scherrer schon einmal gratis sehen kann. Vielleicht sind wir einfach sehr verwöhnt. Um 19 00 spielten Hildegard lernt fliegen auf. Ich habe eigentlich gedacht, sie hätten einen schweren Stand nach dem Andy Scherrer Trio. Es war aber etwas ganz anderes und sehr mitreissendes Die Gruppe spielte freudig auf und der Sänger und Stimmkünstler Andreas Schaerer begeisterte durch seine unglaubliche Stimmakrobatik. Es ist schwer zu beschreiben, desalb unbedingt bei der nächsten Gelegenheit hingehen Ein schöner Abend bei regnerischem Wetter.

Andy Egert Blues in der Osteria Centrale

21.05.2008
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Am Sonntag dem 1. Juni 2008 um 17.00 spielen Andy Egert g,voc und Martin Egert b Blues in der Osteria Centrale in Olivone. Sie machen eine musikalische Reise von Chicage ins Mississippidelta und über Texas bis London. Ein wichtiger Teil ist die Musik von Robert Johnson. Der Eintritt ist 10 Franken und vor und nachher kann man sich am feinen Essen erfreuen. Ein schöner Wochenabschluss.

Franco Ambrosetti im Moods

20.05.2008
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Am 8.05 spielten Franco Ambrosetti tp, Andy Schärer ts, Harald Härter g, Patrice Moret b, Hans Feigenwinter und Fredy Studer im Moods Stücke von Wayne Shorter. Ich war an einem Geburtstagsfest, wollte aber dringend noch hin und habe das zweite Set gesehen. Nur schon die Bläser waren natürlich eine Topbesetzung und die Stücke von Wayne Shorter sind natürlich eine Verheissung. Es hat mir auch recht gut gefallen. In der letzten Zeit habe ich aber einige Tangokonzerte gehört und da wird das Schöne ausgekostet und kultiviert. Im Jazz habe ich jetzt oft das Gefühl, dass dem Schönen ausgewichen werden muss, als wärs was böses, oder wenn es mal voll groovt, dann kommt der nächste Solist und nimmt den Dampf wieder total raus. Bei diesem Konzert ging es mir gleich. Es hätte mir gut gefallen, wenn mal voll durchgegroovt worden wäre. Ein grosser Fan von Franco Ambrosetti bin ich natürlich immer noch

Musik in der Osteria Centrale in Olivone

04.04.2008
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Die Osteria Centrale in Olivone präsentiert am Sonntag dem 6. April um 17 00 das Trio in Carpione. Für einmal ist es nicht Jazz, aber sicher auch eine interessante Musik. Es spielen Nadia Gabi g,vocal, Simone Maturi Bassklarinette und Peter Zemp Kontrabass. br Der Eintritt ist 10 Franken und vor und nachher kann man sich mit guter Kost verwöhnen lassen. Ein schöner Wochenabschluss.

Fabrikjazz am 11. 11 mit Marc Ribot

18.11.2007
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Fasnachtsbeginn und Herbstwetter, ideal für ein spannendes Konzert in der roten Fabrik. Angelica und ich haben uns zuerst die rote Fabrik angeschaut und etwas wärmendes getrunken. Nach einem monaltichen Fasten war es bei mir wieder mal ein Bier. Zuerst habe ich gemeint, Marc Ribot sei ein Landsman aus der französischen Schweiz. Er kommt aber aus den USA In fast vollem Saal hat er ziemlich wild und frei gestartet. Schon bald hat er aber auch sanfterer Töne gezupft und verschieden Facetten seiner Spielweise gezeigt. Er hat auch immer abgewechselt zwischen akustischer und elektronischer Gitarre. Spannende Sachen, aber auch langsam Druck auf die Blase. Ohne Pause wurde das Konzert irgendwann langfädig und erst die Zugabe hat mich wieder abgeholt. Ein Schlummertrunk hat uns dann wieder versöhnt und einen schönen Abend ausklingen lassen.

Gionata in der Osteria Centrale Olivone

17.11.2007
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Am Sonntag dem 25. November 2007 um 17.00 spielen Gionata und Band in der Osteria Centrale in Olivone und präsentieren ihre neue CD. Es spielen Gionata, Zeno Gabaglio violoncello, Davide Conceprio chitarra und Claudio Chevlini batteria. Ein schöner Wochenabschluss.

Jazz in der Osteria Centrale in Olivone

20.10.2007
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Die Osteria Centrale in Olivone präsentiert am 4. November 2007 um 17 00 die Gruppe Belli in zona . Es spielen Giordano Muto und Marco Santilli mit Saxophon und Klarinette. br Der Eintritt ist 10 Franken und vor und nachher kann man sich mit guter Kost verwöhnen lassen. Ein schöner Wochenabschluss.

Wednesday Jam am 10.Oktober in der Jazz

12.10.2007
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Nach langer Zeit haben Dominik und ich wieder einmal die Jazz Baragge besucht. Um 21.00 ging es los mit einem Set von Dave Gisler, Raffaele Bosshard und Alex Huber. So langsam tröpfelten die Leute (meistens sehr junge) rein und es tröpfelte und tröpfelte, bis das Lokal mehr als voll war. Im Ernst, so viele Leute habe ich noch selten an einem Konzert gesehen. Das langezogene Lokal ist halt auch ein friedlicher Ort und sehr gut geeignet für Konzerte und der Eintritt ist frei !
Nach dem ersten Set kamen dann andere Musiker dazu oder ersetzten ihre Vorgänger. Allerdings hatte man den Eindruck, dass sie schon oft zusammen gespielt hatten oder es traten komplett neue, eingespielte Gruppen auf, so dass es nicht so wie spontane Jam wirkte.
Unser guten Sitzplätze war mittlerweile durch viele stehende Leute verstellt, aber die Musik kam gut durch und wir hatten beide interessante GesprächspartnerInnen als Sitznachbaren. Ich kenne jetzt den oltener Dialekt!
Was ich bemängeln möchte ist die Bierauswahl;-) . Es gibt keine lokalen Biere, nur das eines Grosskonzerns. Das hat vermutlich mit dem Sponsoring zu tun.
Die Zeit ist schnell vergangen und bald war Mitternacht vorbei. Aber jetzt wurde es nochmals spannend, neue Besetzung und andere Musik. Dave Feusi, der Mitinitiator der Jazzbaragge hat auch sein Tenorsax gerüstet und sobald er und ein mir leider nicht bekannter Alto Saxophonist auf der Bühne sind, steigert sich die Konzentration aller Musiker und es geht die Post ab.
Es ist schwer sich von der Musik zu lösen, aber der nächste Morgen naht. Draussen kühlen wir uns mit einem Rösslistumpen ab und Dominik gibt mir letzte Tips für die Nationalratswahlen.
- ein schöner Abend -

Übrigens, das Konzert wird jeweils über ein Webradio übertragen

Irène Schweizer, Omri Ziegele im Maiers

07.09.2007
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Maiers Raum an der Albisriederstrasse 16 www.maiers.ch ist ein schönes Lokal mit einer Bühne, die nach unten angelegt ist. Gestern Abend waren Vroni und ich zum ersten mal da zu einem Konzert von Irène Schweizer und Omri Ziegele, die ich früher schön öfter im Casablanca gehört habe. Wir sassen ganz vorne mit bestem Überblick. br Mir hat die Musik sehr gut gefallen. Omri Ziegele am Alt-Saxophon setzt seine Körper voll mit ein, schöpft die Töne manchmal vom Teppich hoch und trägt sie auf den Zehenspitzen bis fast zur Decke. Da bleibt kein Hemd trocken. Sein ekstatisches Spiel finde ich super. Die Kombination mit Ir nes leichtem, strukturiertem Spiel ergibt wunderschöne Stücke. Habe schon lange nicht mehr ein so schönes Konzert gehört ausser Tango .

Kenny Garrett im Widder

24.04.2007
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Kurt und ich haben uns nach Jahren wieder einmal in die Widder-Bar gewagt um Kenny Garrett zu hören. Wir sind etwas nach der Türöffnung gekommen und haben nur noch einen Platz neben dem Schlagzeug gefunden. Die Kellner haben allen Ohrenstöpsel verteilt, das hat uns nicht sehr beruhigt.
Pünktlich kamen Kenny Garrett as, ss, Kris Funn b, Jamire Williams und Benito Gonzalez p auf die Bühne. Der Schlagzeuger, der eher kleine Jamire Williams mit seinen Rastalocken legte los wie ein junges Wüstenpferd. Schnell waren die Ohrenstöpsel montiert (nicht nur von uns). Aber es war sehr spannend ihm zuzuschauen und seine Spielfreude strahlte aus. Leider bekamen wir am Anfang nicht viel von den anderen Musikern mit, obschon ein spannendes Energiespiel abging. Aber es war sicher gute Musik. Mit der Zeit erklangen auf dem Schlagzeug auch leisere Rythmen und wir konnten die ganze Band geniessen. Ein Höhepunkt (auch wegen der bescheidenen Lautstärke) war das Duett von Garret und Gonzalez. Feine Töne auf dem Sopransax. Wunderbar melancholisch. Viel Spielfreude war zu spüren und der Schweiss belegte, dass alle voll bei der Sache waren. Aber schon bald war dann Schluss und eine Zugabe war nicht zu erklatschen. Ein schönes Konzert, aber schon komisch, wenn man eine CD kaufen muss, um zu hören, wie es vielleicht getönt hat.

Reunion Jazz 5tet

17.03.2007
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die Osteria Centrale in Olivone präsentiert am 18. März um 17:00 das Reunion Jazz 5tet mit Luisa Beffa fis, Daniele Gaja p, Domenico Ceresa b, Mriko Roccato as, ts und Angelo Acocella d. Viel Spass

bekennender Musicstar-Sünder

26.02.2007
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Jetzt gebe ich es offen zu. Ich bin Fan von Musicstar und der Sonntagabend ist ein kleiner Höhepunkt der Woche. Die Kandidaten und Kandidatinnen können zum Teil wirklich grossartig singen und es ist eine Freude ihnen zu zuhören. Klar, manchmal klappts nicht so perfekt, aber zwischendurch gibts auch richtige Highlights!
Freude habe ich auch an der Freude und dem Elan der Sänger und Sängerinnen Als Wollishofer bin ich natürlich ein Börni-Fan und ein bisschen enttäuscht, dass sie ausgeschieden ist. Ich bin aber überzeugt, dass man von ihr noch hören wird und am liebsten mit Soul und Jazz!
Ein kleiner Wermuthstropfen ist die neue Single. Das ist ja nicht zum zuhören!
Schön an der Sendung finde ich auch, dass für einmal vor allem das Positive dominiert und alle sich freuen, wenn was gelingt.
Also, letzte Chance zum mithören am nächsten Sonntag.

Unerhoert: Manuel Mengis Gruppe 6

27.11.2006
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Nach dem Packen für die Weihnachtsschallplattenbörse gönnte ich mir noch einen späten Konzertabend in der roten Fabrik. Zuerst spielten Manuel Mengis tp, Achim Escher as, Roland von Flüe ts, Flo Stoffner g, Marcel Stalder el-b und Lionel Friedli. Vor allem Achim Escher hat mir gut gefallen mit seinem quitschenden Altsax. Er hat damit die unglaublichsten Töne herausgeholt und fast eine eigene Klangsprache entwickelt und er hat damit auch nicht übertrieben, so dass es nicht zur Effekthascherei wurde.
Zur Zeit muss ich ein bisschen auf meinen Rücken achten (habe Bananenschachteln getragen). Deshalb ist mir die nach vorne geneigte Körperhaltung das Schlagzeugers aufgefallen, und hat mir sorgen gemacht. Sein Spiel und seine Mimik haben mir aber gut gefallen. Am nächsten Konzert hat übrigens Makay Nthsoko gezeigt, wie man auch im vorgeschrittenen Alter mit entspannter aufrechter Körperhaltung Schlagzeug spielen kann.

Unerhoert: Makaya and the new Tsotsis

27.11.2006
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Nach einem Monat ohne Alkohol (das mache ich jedes Jahr einmal) habe ich mir in der Pause ein Bier gegönt. Als kleiner Andy Scherrer-Fan habe ich mich natürlich am meisten auf dieses Konzert gefreut. Makaya Ntshoko dr, Andy Scherrer ts, Vera Kappeler p und Stephan Kurmann b ist es schnell gelungen die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Afrikanische Klänge gemischt mit Klassikern (z.B. von Ornette Coleman) wurden gespielt. Vera Kappeler stand mit ihren Klangbildern irgendwie im Zentrum. Andy Scherrers Spiel tönte sehr modern und er hat gezeigt, dass man auch ohne Quitschen und überblasen interessanten Sound machen kann. Im Hinblick auf die Schallplattenbörse am nächsten Tag bin ich etwas früher gegangen, habe das Konzert aber in sehr guter Erinnerung.

Trio 3 mit Oliver Lake in der roten Fabr

08.11.2006
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Nach dem ich JazzNoJazz verpasst habe, bin ich heute spontan an das Konzert in der roten Fabrik. 3 Cracks der frühen Avantgarde , Oliver Lake as, Reggie Workman b und Andrew Cyrille bilden das Trio. Sie spielten sehr freie Musik, die doch irgendwo geordnet auf einem Notenblatt zusammengehalten wurden. Besonders Oliver Lake hat mir mit seiner roten Kappe und seinem kraftvollen Spiel gut gefallen. Reggie Workman hat früher mit John Coltrane zusammengespielt und eigentlich hätte ich gerne mit ihm darüber gesprochen.
Es war ein schönes kurzes Konzert, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, die Musiker müssten heute abend noch weiter an einen wichtigeren Ort. Na, vielleicht wartete die gute Küche der roten Fabrik.

'Arturo Sandoval Jazz Club' in Miami

12.10.2006
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Der September bescherte mir unter anderem einen kurzen Ausflug nach Miami mit meinem Schulfreund Felix (Pilot). Super, noch ein bisschen Meer und Wärme. Im Internet hatte ich schon zu hause den Arturo Sandoval Jazz Club ausfindig gemacht und tatsächlich der Club befand sich gleich nebenan im Deauville Beach Resort (ein Hotel). Gleich am ersten Abend am 14.9 sind wir hinüber gepilgert, Alex Skolnick ein Gitarrist mit seiner Band stand auf dem Programm. Zum Glück hatten wir uns trotz den über 30 Grad Aussentemparatur warm angezogen, den im Klub wars doch eher wie in einem Kühlschrank.
Das Trio mit Alex Skolnick g (kommt glaube ich vom Rock oder Metal), Matt Zebroski dr und Nathan Peck b spielte engagiert und jazzig. Habe mühe es zu beschreiben. Auf jeden Fall vermissten wir weder Trompete noch Saxophon. Wir haben zur Musik ausgezeichnet gegessen. Das Lokal ist ziemlich gross, mit viel Personal und war aber nur mager besetzt. Ich habe mich gefragt, wie das finanziell aufgeht. Auf jeden Fall hat sich der Ausflug gelohnt, nur schade war Artuor Sandoval erst einige Tage später auf dem Programm.

Ältere Jazzbücher

12.08.2006
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In der Tat: Ältere Jazzbücher sind hoch faszinierend. Ich besitze u. a. die erste Auflage des "Jazzbuches" von J. E. Berendt aus dem Jahre 1953. Manche Passagen sind unfreiwillig komisch, aber auch deshalb hüte ich es wie ein Kleinod. Damals konnte man übrigens noch ganz ungeniert Wörter wie "Rasse" oder "Neger" schreiben und wurde deshalb noch lange nicht als Rassist verdächtigt. Wie könnte man auch Duke Ellington oder Charlie Parker schätzen, ja sogar verehren, und gleichzeitig Schwarze verachten? Kostbar ist mir auch "Jazz - Gesicht einer Musik" von S. Schmidt-Joos, erschienen 1961 im Schweizer Verlag Hemut Kossodo.

Markus Stifter & Friends in Wollishofen

19.05.2006
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Das letzte mal konnte ich nur mit Mühe und Not einen letzten Platz ergattern, heute war beim Jazz am See im GZ Wollishofen die grosse Leere. Nur ca 8 Gäste haben den Weg durch den Regen auf sich genommen. Schade, ihr habt etwas verpasst. Die Friends von Markus Stifter waren haben schöne Musik gemacht. Birgit Hauser hat auf eine Art unauffällig, aber sehr präsent und sehr sicher gesungen. Speziell die Passagen, wo sie zusammen mit dem ausgezeichneten Trompeter Kurt Söldi musiziert hat, haben mir sehr gut gefallen. Dazu gabs noch ein Schafsgigot.
War wirklich sehr schön, aber ein bisschen kurz.

Weihnachts-Plattenbörse

04.12.2005
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Heute fand die Weihnachts-Plattenbörse im Vokshaus statt. Ich habe mit Patrick einen Tisch geteilt. Wir waren im Foyer und hatten einen guten Platz. Dieses Jahr waren das erste mal im ersten Stock keine Tische! Tendenziell nimmt der Mark also eher ab. Wir hatten schöne und günstige Platten und die sind gut gegangen. Nur meine schönen 10''-Platten hat niemand interessiert. Offenbar ist da der Markt kleiner. Es ist mir auch aufgefallen, dass es weniger junge Jazzfans hat als in anderen Jahren. Na ja, vielleicht waren die heute alle im Globus und Jelmoli?

"Hotclub de Zurich" ( Lebewohlfabrik)

12.11.2005
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Nach bereits einem schönen Abend mit Jazzfilmen präsentiert von Theo Zwicky habe Dominik, Rolf und ich wieder gewagt: Zigeunerjazz-Jamsession in der Lebewohlfabrik. Ich kam etwas später und da spielten schon beherzt 3 Gittaristen, zwei Geiger, Bass und Accordeon. Ein Gittarist mit schwarzem Oberlippenschnauz und Zigarette im Mund schien direkt aus den 30-er Jahren eingebeamt worden zu sein. Man merkte sofort, dass für alle ihre Musik das grosse Hobby und ihre Leidenschaft ist. Mit einem Quöllfrosch oder einem ausgezeichnete Bio-Bourdeaux (Dominik findet ihn abscheulich) lebt man wirklich sauwohl. Nach der Pause spielte eine Frau mit der Mundharmonika und das passte leider nicht so zum vorherigen.

Urs Wäckerli (viol) und Andrea Panitz sind die Initiatoren dieser Jamsession. Sie findet regelmässige alle paar Monate statt. Ich denke, ersterer leitet auch die Lebewohlfabrik.

Am späteren Abend fand sich nochmals der harte Kern zusammen. Ein Geiger und ein ausgezeichneter Accordeonist mit guter Stimme und viel Spielfreude kamen noch dazu. Jeder trug sein Quäntchen bei und zusammen gabs einen tollen Swing. Die Spielfreude der Musiker übertrug sich auf die Zuschauer und für mich wurde es eines der schönsten Musikerlebnisse in diesem Jahr.

Am 17. November ist übrigens wieder Filmabend mit Theo Zwicky: "Echoes of Swing"!

Safari Bar (ganz ohne Jazz)

03.11.2005
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Wenn in Zürich mal die Lust auf ein Bier aufkommt und Jazz-Klänge nicht im Vordergrund stehen, dann bietet sich für einen angealterten Vinyl-FanIstin die Safari Bar an. Hier kann man noch ein Bier (am besten Amboss, leider kein Turbinen) trinken wie vor 20 Jahren in einer einfachen Bar mit Musik, viel Holz und eigenständiger Bedienung.

"Boogaloo District 5" im Bazillus

02.10.2005
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Nach einer sehr schönen klassischen Theater- und Gesangsaufführung war es Gugi und mir nach etwas Abwechslung. Im Bazillus ist doch noch etwas los: 'Boogaloo District 5'.
Schon beim Runtersteigen in den Keller hört man die Bläser und unten im Bazillus erfreut uns der satte Groove dieser Band. Alle Stücke sind sehr eingängig und Gugi, der bis gestern noch weit weg von einem Jazz-Fan war, ist begeistert. Die beiden Bläser Benny Benjamin tp und Michael Flury tb habe ich schon im Niederdorf auf der Gasse spielen hören. Vor allem der junge Posaunist begeistert durch seine Spielfreude, sein Können und seine Fähigkeit Stimmung aufzubauen. Steffen Arpagaus (ts) ist vermutlich in verschiedensten Jazz-Stilen zu hause. Er passt sehr gut in die Bläser-Sektion. Die Routiniers Hansueli Tischhauser g, Steffan Mattig b , Dave MacLoed p und Luca Ramella dr ergänzen die Bläser ausgezeichnet.
Zusammen mit einem Turbinenbräu war dies ein lässes Konzert an einem schönen Ort.

Jaga Jazzist am JazzNoJazz

01.05.2005
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Spontan an ein gratis Konzert am JazzNoJazz. Da hats sicher nicht so viele Leute und man kann auch gemütlich was trinken. Weit gefehlt! Schon früh haben sich Kolonnen vor den Türen zum grossen Saal gebildet. Endlich ist Talvin Singh fertig, die Leute strömen raus und Christine und ich strömen rein. Schwups ein Platz ergattert und warten auf Gugi und Anne-Gret. Es kommen aber immer mehr Leute. Hoffnungslos da jemanden zu finden. Alle Plätze sind weg und die grosse Fläche vor der Bühne ist schon pappen voll. Spielt da etwa Santana, Queen oder gar Udo Jürgens?

Mit harten, irgendwie elektronisch unterstützten Drums und Gitarren gehts dröhnend und mit viel Lichtshow los. Für was sind denn die Bläser, fragt man sich nach den ersten zwei Stücken. Die erhalten aber nach und nach auch ihren Spielraum. Ein bisschen repetitiv, ab und zu ein maschinenänhnliches Rattern, spezielle Töne mit Vibraphon und Bassklarinette, ein starkes Spiel mit der elektronisch verzerrten Trompete, orchestrale Züge mit plötzlichen Tempowechseln und Pausen.

Spannend, schön aber auch gut, dass endlich fertig!

Bazillus wieder da

18.02.2005
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Gestern war ich im neuen (alten) Bazillus an der Ausstellungsstrasse 21. Eine Treppe führt hinunter in den Keller. Der Raum ist weder klein noch gross, eigentlich ideal für Konzerte und hat trotz kellermief eine gute Ambiance. Das Konzert von Franco Ambrosetti hat wunderbar in den Bazillus gepasst.
Für mich ist es das attraktivste Jazzlokal zur Zeit in Zürich und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch!

Franco Ambrosetti im Bazillus

18.02.2005
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Ein Jurymitglied von Musicstar würde folgendes über ihn sagen:"Gott hat ihn mit einem super Trompetenansatz und mit viel Jazzimprovisationskraft verwöhnt."
Gestern hat der bald 65 jahre alte Franco Ambrosetti mit Roman Dylag b, Elmar Frey dr und Alessandro D'Episcopo im Bazillus gespielt. Sie haben sich nur für diesen Gig zusammengetan. Das hat man aber überhaupt nicht gespührt. Innert Kürze haben die voll konzentrierten Musiker uns Zuschauer abgeholt. Überrascht hat mich der ziemlich ältere Roman Dylag, der hinter seinem Bass die Jugend neu entdeckt hat. Ich sass in der nähe von Elmar Frey und sein zuverlässige Spiel hat mich fasziniert. Franco Ambrosetti ist nicht mehr der jüngste und seine Kleidung (es fehlten nur noch die Pantoffeln) hatte einen sympathischen 'Gute Stube'-Groove. Sein Spiel ist aber nach wie vor phenomenal und sein Ton frisch und voll. Ich habe noch nie live einen Trompeter gesehen, der mich mehr überzeugt hätte. Meine Empfehlung: unbeding an seine Konzert, wenn es eine Gelegenheit gibt.

"Ray" ist gut

12.02.2005
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Gestern habe ich mit Barbara "Ray" gesehen. Mir hat der Film insgesamt sehr gut gefallen. Die Musik ist ausgezeichnet, der Schauspieler Jamie Foxx spielt sehr gut und man hat das Gefühl, dass die Ambience aus dieser Zeit gut rüberkommt. Die Kindheitserlebnisse, inbesondere der Tod seines Bruders, die zwischendurch eingeblendet werden sind offenbar wahrheitsgetreu.
Der Sound hat mich total begeistert. Er hatte ja jene fantastischen Hits! Zu hause habe ich natürlich sofort in meinen Platten gestöbert. Leider ist da nur eine Platte aus den 1970ern 'Through the eyes of love' mit viel Streichern, die aber ein wunderschönes violettes Cover mit einer schwarzen Brille hat. Vermutlich muss ich den Soundtrack doch noch posten (wie schon 500 000 andere).
Gute Infos gibts übringens unter http://www.bluesartstudio.at/NeueSeiten/2004RAY4.html.

"Jazz am See" in Wollishofen

19.12.2004
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Am 17.Dezember war es wieder einaml soweit. Die "Wide Spectrum Jazz Combo" mit Pierre Merz ts,cl,ss, Teddy Tissot jr. p, Peter Egli b und Werner Reich dr spielten Jazz aus diversen Stilen (sagt ja der Name). Wer Lust hatte konnte dazu einen 4-Gänger essen und wir hatten Lust! Die Küche ist sehr gut und der Preis sehr fair.
Topinambur-Suppe mit Trüffeln, Paste mit Kürbis, frischer Kartoffelstock mit ..... ja, selber mal ausprobieren.
Ausnahmsweise war der Saal voll und fast alle haben geschlemmt. Am Anfang war Swing angesagt. Nach dem ersten Set ware dann auch mal eine Miles Davis-Nummer zu hören. Am besten haben mir die selber komponierten Stücke gefallen.
"Jazz am See" findet übringes im Normalfall immer am letzten Donnerstag des Monates statt. Es lohnt sich mal reinzuschauen.

Coltrane Filmausschnitt

25.07.2004
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Auf http://www.johncoltrane.com/automat/swf/main.htm sieht man einen Ausschnitt aus 'So What'. Miles Davis übergibt den Stab kurz und schnell gerade John Coltrane.
Auf der CD 'Live in Europe 1960' ist diese Stabübergabe phantastisch verlängert ausgebaut worden und ist der einer der Höhepunkte. Die CD ist überigens ein absolutes Muss! Sie reicht locker aus für drei Wochen Ferien.

Wayne Shorter und Herbie Hancock im Land

25.07.2004
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Es war ein wunderbarer Abend. Zuerst haben Martina, Patrick und ich friedlich ein Nachtessen eingenommen. Dann sind wird zum Landesmuseum spaziert und haben uns an der schönen Atmosphäre, dem tollen Wetter und der schönen Umgebung gefreut.
Um es gerade vorweg zu nehmen, das Konzert selber war nicht gerade der Hammer oder noch deutlicher: ein ziemlicher Flop. Die Topbesetzung mit Wayne Shorter ts, ss, Herbie Hancock p, Dave Holland b und Brian Blade dr weckte natürlich auch grosse Erwartungen. Schon bald war aber klar, dass es sich bei der Band vor allem um ein Trio handelte mit einem unentschlossenen Bläser ( Wayne Shorter ). Er schraubte an seinen Instrumenten herum, setzte das Instrument an und ab und wenn er mal einen Ton spielte hörte man ihn kaum oder das Stück war gerade fertig. Die anderen Musiker spielten sehr engagiert und motiviert. Man hatte bei jedem das Gefühlt, dass die Ideen und Gefühle direkt vom Kopf und Herz ins Instrument flossen. Nur bei Shorter hatte man das Gefühl, dass an diesem Abend einen Knoten dazwischen war. Immerhin gab es auch einige sehr schöne Momente, mit Wayne Shorter am Sopransax wo sie Stücke vermutlich vom Album '1 + 1' spielten und fest arrangierte Stellen enthielten.
Ein Zwischentief war der Klassiker 'Mahjong' (bin nicht ganz sicher ob es dies war). Ein wunderbares Stück, aber Wayne Shorter spielte mit dem Tenorsax so krampfhaft drum herum als bekäme er die Beulenpest, wenn er das Thema einmal anspielen würde. Es war auch nicht ein kraftvolles Darumherumspielen sondern eher ein nicht spielen, denn jeder Ton könnte ja etwas verraten. Es folgten noch ein schönes Stück (Sopransax) und dann war das Konzert fertig. Als Zugabe folgte, wie könnte es anders sein, 'Cantaloupe Island' von Herbie Hancock. Ob er er wollte oder nicht (sicher war es nicht seine Idee und sein Wunsch), hier musste Wayne Shorter sein Tenorsax doch noch in Betrieb nehmen und den Part von Freddie Hubbard übernehmen und es funktionierte.
Hier fiel mir natürlich nochmals die unterschiedliche Handhabung der Klassiker auf: Verleugnung von 'Mahjong', zelebrieren von 'Cantaloupe Island'.

Trotzdem hat sich der Besuch allemal gelohnt. Es war einfach schön die Musiker zu sehen und zu hören, der filigrane Brian Blade, Dave Holland mit seinem Bassdrive, Wayne Shorter mit seinem Sopransax und Herbie Hancock den ich gerne mal solo hören möchte. Und es gab ja auch ein paar ganz schöne Momente.

Heute habe ich mich durch '1+1' gehört, das Duo-Album von Wayne Shorter und Herbie Hancock. Fantastisch!

Pietro Bonelli Group in Olivone

24.04.2004
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Die Osteria Centrale in Olivone präsentiert am 2. Mai 2004 um 17:00 die
Pietro Benoelli Group.
Es spielen Pietro Bonelli g, Mario Zara p, Ezio Salfa b und Giorgio Di Tullio dr. Ihre Liebe gilt dem Latin Jazz.
Viel Spass

Multiple Choice im GZ Wollishofen

26.02.2004
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Einmal im Monat gibts Jazz im GZ Wollishofen. Ab und zu gehe ich hin. Heute spielten Wolfgang Häuptli tr, Dani Frei ts, Patrick Sommer b, Markus Stifter g und Peter Preibisch dr. Es war ein schönes Konzert, 10 Zuschauer (ca. 9 bezahlten), je CHF 10.- Eintritt. Nach verhaltenem Start wurde das Konzert von Set zu Set besser. Wolfgang Häuptli entlockte seiner Trompete schöne Töne aus dem eher tiefen Register. Dani Frei spielte seine Chori anfangs eher ein bisschen ausgefranst, aber ab dem zweiten Set kam er in Fahrt und entzückte mit immer gewagteren Läufen. Markus Stifter ist ein brillianter Gitarist. Leider hatte man oft das Gefühl, er konzentriere sich auf die Noten (vermutlich hat es getäuscht). Patrick Sommer hat den Bass voll extatisch behandelt. Sorgen machten mir aber seine Körperhaltung ;-). Hoffentlich ist er mit 60 nicht so kurvenvoll wie der Bass. Peter Preibisch hatte im Hintergrund meistens den Kopf über Wasser und freudig seine Kollegen unterstützt und herausgefordert, welche mit ihren Soli voll eintauchen.
Ein wunderbarer Abend mit Jazz. Leider hat die Publikumskraft nicht mehr gereicht, um ein Zugabe zu erklatschen. Ein Tip für alle Zürcher oder Aglomeratsis in der Nähe von Wollishofen!

Peggy Chew in der Dampfzentrale

19.12.2003
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Nach einem friedlichen Abendessen im Restaurant Landhaus haben sich meine Schwester Ami und ich noch spät in die kalte Nacht hinausgewagt. Die Dampfzentrale ist unser Ziel. Nach einem etwa 15 minütigen eiligen Fussmarsch inkl. herumfragen kommen wir gegen 23 Uhr zur Zentrale und zum Glück: es dampft noch. Wir schleichen uns leise in den Konzertsaal und setzen uns vorne hin. Die Atmosphäre ist gut, Peggy Chew haucht einen wunderbaren Song, langes Klatschen, viel Licht und das Konzert ist zu Ende.
Schade, wir haben nur noch ein halbes Stück gehört, aber besser als nichts. Wir sitzen an die Bar, studieren und geniessen das Lokal und trinken noch etwas. Es waren nur etwa 10 - 15 Personen im Konzert, davon wahrscheinlich die hälfte von BeJazz, den OrganistorInnen. Für Ami ist dies tröstlich, weil sie Jazz-Konzerte in Olivone (TI) veranstaltet und da jeweils zwischen 10 und 30 Besucher kommen.
Aber es ist schon schade, wenn die BeJazz-Veranstaltungen in der Dampfzentral, mitten in Bern, so leer bleiben.
Also, beim nächsten mal in Bern nicht nur ins Bundeshaus, sondern auch in die Dampfzentrale, in die Mahogany-Hall, in Marian's Jazzroom oder ins Hotel Belle Epoque zur Dinner Music.

Mit Mutter zu Stewy von Wattenwyl

19.12.2003
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Am Samichlaus waren ich, meine Schwestern, meine Cousine und meine Mutter ein Wochenende in Bern. Verwandte besuchen, bekannte Orte wieder sehen und 'Lädele' stand auf dem Programm. Am Sonntag Abend, nach einem schönen Ausflug haben wir ein Lokal fürs Nachtessen gesucht. Ein italienisches Restaurant war zum Glück schon voll, so sind wir vis à vis ins Bello Epoque, wo Stevy von Wattenwy und Reggie Johnson bereits spielten. Wir waren ein bisschen skeptisch, ob die nicht ganz leise Musik meiner Mutter, die doch schon 81 Jahre alt ist, gefallen würde. Auf jeden Fall setzten wir uns mal hin und bestellten etwas leichtes zum 'Znacht'. Die beiden Jazzer spielten locker und motiviert Standard um Standard. Nach dem guten Essen bei sehr netter Bedienung und vernünftigen Preisen konnten wir uns voll auf das zweite Set konzentieren. Wir waren alle sehr angetan (die meisten nicht als Jazzfans bekannt). Auch meine Mutter, die Klavier sehr gerne hört, war total begeistert. Das Gemisch aus Leichtigkeit, Virtuosität, Ernsthaftigkeit, Intensität und Swing hat eine super Ambiance erzeugt. Bei einem Stück ist ein Trompeter ohne Trompete eingestiegen. Er hat irgendwie einen coolen Trompetensound erzeugt. Zuerst glaubte ich, er mache es mit der Nase, nun meine ich, es war die gerollte Zunge.
Wir waren alle glücklich, der Musik zu lauschen und so zusammen zu sein. Es war einer der Höhepunkte in Bern und wir werden ihn sicher nicht so schnell vergessen.

Wieder Musik

03.10.2003
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Lange Zeit hatte ich Probleme mit meinem Verstärker. Jetzt habe ich einen externen Anschluss für den Plattenspieler und es tönt wieder voll in die gute Stube! Merci Werner für den Tip.
Das macht Freude.

'Duo Frappant' in Olivone

22.09.2003
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Gabriela Friedli p und Priska Walss tb bilden mit ihrem 'Duo Frappant' spielen am 28. September in der Osteria Centrale in Olivone. Das Konzert beginnt um 17.00 und der Eintritt kostet CHF 10.-

'Duo D'Acier' in Olivone

14.06.2003
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Am Sonntag dem 22.Juni 2003 um 17:00 spielt in der Osteria Centrale in Olivone das 'Duo D'Acier'. Sie, Mauro Dassie g und Marco Santilli cl, bcl spielen Jazzstandards. Der Eintritt kostet CHF 10.-.

'Luca Stoll Trio' in Olivone

30.05.2003
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Am Sonntag dem 1.Juni 2003 spielt in der Osteria Centrale in Olivone das 'Luca Stoll Trio' um 17:00. Es sind dies Luca Stoll ts, Gabriele Donati b und Domenic Egli dr. Der Eintritt ist CHF 10.-.
Das wird sicher ein spannendes Konzert und ein schöner Wochenabschluss.

Wayne Shorter war da

03.04.2003
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Am 17.3 war Wayne Shorter mit seiner Band in der Tonhalle in Zürich. Es ist schon eine Weile her und der Grund, dass ich erst jetzt schreibe liegt wohl auch darin, dass das Konzert mich nicht aus dem Sockel gehauen hat.

Kurt und ich hatten billige aber schlechte Plätze oben rechts in der hintersten Reihe. Der Sound kam da schon ziemlich verschwommen daher. Dafür konnten wir aufstehen und die Band relativ gut überblicken.
Ich hatte den Eindruck, dass die Band ziemlich frei improvisierte und die Stücke sich in beliebige Richtung entwickeln konnten. Die Begleitband war sehr spielfreudig und speziell Danilo Perez brachte immer wieder neue Ideen und Impulse. Bei Wayne Shorter hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass er oft den Einstieg lange gesucht und nicht immer wirklich gefunden hat und dass er keine eigenen Impulse gesetzt hat. Auf jeden Fall war das Konzert sehr schnell vorbei und ich wartete eigentlich noch immer darauf, dass es losgehen würde.

Der Journalist, welche die Kritik im Tagi geschrieben hat, war total begeistert. Vielleicht lag mein Eindruck einfach am schlechte Platz (das nächste Mal kümmere ich mich wieder früher um ein Ticket) oder Wayne Shorter hatte einfach nicht seinen besten Tag.

RE: Habe was

30.03.2003
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Hallo Chris, habe einiges von Don Cherry, z.B. 'Wings and Air'. Werde mich bei dir melden.

Don Cherry

24.03.2003
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Suche vinyl von don cherry. angebote oder adressen an die ich mich wenden kann bitte an christremetzberger@hotmail.com schicken. danke

Jack de Johnette und John Surmann

23.02.2003
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Das Motto des Abend war 'Frieden'. Die beiden Musiker legten ein Friedenstuch aus und machten klar, dass nicht alle Amerkianer und Engländer für den Krieg sind. Zu den Saxophonklängen von John Surman las dann Jack de Johnette ein Friedensgebet.
Nachher entwickelte sich Konzert mit viel Energie und Kommunikation. Jack spielte ab und zu am Klavier und ich hatte den Eindruck, dass ihm das besonders viel Freude machte. Einmal stelle sich John Surman mit einem elektronischen Gebläse (weiss nicht wie das heisst) hinter Jack de Johnette. Letzterer spielte mit den Handflächen auf Trommeln und man hatte das Gefühl, dass sich John blindlings von Jack mit seinen Rhythmen und Rhythmenwechseln durch das Stück führen liess.
Später kündigte John Surman 'After the Rain' von John Coltrane an. Zuers ging aber noch einmal ein längeres, zünftiges Gewitter und Platzregen nieder, bevor die Wolken wichen und der Melodie platz machten. Ich kannte die Melodie nicht, habe sie aber jetzt gefunden auf der LP 'Impressions'.
Zum Schluss nahmen sie das Thema 'Frieden' nochmal auf (war zwar immer da) und wir sangen schliesslich alle zusammen 'Freedom' und 'Justice' . 'Standing Ovation' beendenten einen friedvollen Abend mit viel Power und Witz. Wir blieben noch sitzten und ... (vgl. weiter oben)

Funky Jazz zu später Stunde

23.02.2003
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Nach dem Konzert von Jack de Johnette und John Surman wollten Patrick und ich noch ein bisschen sitzen bleiben und quatschen. Es entwickelte sich rundum aber schnell eine grosse Geschäftigkeit. Stühle wurden weggestellt, eine Tanzfläche schälte sich aus dem Konzertlokal und gröberer funkig jazziger Grove füllte den noch halbleeren Raum. Zugegeben, ein zünftiger Gegensatz zum vorangegangenen Konzert, aber auch mit viel Reiz. Innert kurzer Zeit waren viele Leute da und die Tanzfläche voll. Nur hartgesottene wie wir konnten sich noch einigermassen ruhig halten auf dem Stuhl ;-).
Obwohl sich dieser Abend vor allem an Leute ab 30 richtete, hatte ich den Eindruck, dass sich auch viele jüngere an den satten funkigen Tönen aus den 60-90ern erfreuten.
Sehr erfreulich war auch, dass Konzertbesucher offenbar nichts bezahlen müssen, wenn sie noch den Abend verlängern wollen.

Wayne Shorter

21.02.2003
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Nicht verpassen! Am 17.3 spielt Wayne Shorter in der Tonhalle Zürich.

Schallplattenbörse

30.11.2002
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Die 17. Weihnachts Schallplattenbörse im Volkshaus Zürich ist da! Am 8. Dezember bin ich zum 3. Mal mit dabei. Traditionell habe ich einen schlechten Platz oben auf der Estrade! Dafür ist das Gedränge auch nicht so gross.
Mit dabei habe ich vor allem Platten, welche ich nicht im Web ausschreibe: Bisschen Pop, Soul, Italo, Klassik und viele günstige Jazzscheiben.
Dominik, der WebDesigner wird mich unterstüzen. Also bis am Sonntag!

Auxerre neben der Kathedrale

16.09.2002
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Die Ferien in Frankreich sind schon vorbei. Zum Glück habe ich einige Souvenirs gefunden. Neben der Kathedrale von Auxerre hat es einen Antiquitäten-Händler, der auch einige Schallplatten verkauft. Ich habe ihn gefragt, ob er auch Jazz habe. Da hat er mit einem Wägelchen 2 Kisten Lps gebracht. Eine Riesenfreude für einen einfachen Sammler. Es hatte einige schöne französische Pressungen. Der Preis war nicht gerade billig, aber fair. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe einige Platten gekauft, die ich in den nächsten Tagen (etwa zum Selbstkostenpreis) ausschreiben werde.

Ferienlektüre

03.08.2002
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Kurz vor meinen Ferien habe ich zufällig in einem Antiquariat herumgestöbert. Bei den Jazz-Büchern fand ich eine kleine Rarität:
Variationen über Jazz von Joachim Ernst Berendt aus dem Jahre 1956.

In den Ferien habe ich dann genüsslich darin geschmöckert. Wichtige Einflussgrössen hat er in Jelly Roll Morten, Charlie Parker und Count Basie gesehen. Letzters hat mich sehr überrascht. Überhaupt ist das Buch interessant, weil es aus einer Zeit stammt, wo gerade wieder Höhepunkte der Jazzgeschichte anstehen.
Die Lehre aus der Geschichte: Ab und zu in einm Antiquariat herumstöbern lohnt sich immer.

Albins's Alpin Quintett in Olivone

30.04.2002
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Am 5. Mai um 17:00 spielt "Albins's Alpin Quintett" in der Osteria Centrale in Olivone. Sie präsentieren Musik von ihrer neuen CD "Pilatus". Es spielen Albin Brun ts, ss, Schwyzerörgeli, Roland von Flüe ts, bcl, cl, Pascal Bruggisser Akkordeon, Toy-Piano, Christian Hartmann b, Marco Käppeli dr, perc und Jean-Pierrre Grüter Dia Projektionen.
"... die von Alprufen und Chüereihen durchwehte Musik entfaltet in oftmals ruhigen Klangbildern ihre alpinen Stimmungen. ...".
Das wird sicher sehr interessant. Der Eintritt ist übrigens CHF 10.- und vorher oder nachher kann man sich mit guter Kost verlustieren.

Aziza Mustafa Zadeh, Kaufleuten 5. April

10.04.2002
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"Prinzessin auf der Erbse", eine Frau, die sich im gemachten Bett körperlich sichtlich unwohl fühlt. Um so eindrücklicher, wenn ihre kindliche Sprechstimme in diese vielfältige, kraftvolle, sprachlich bewegliche Gesangsstimme aufblüht. Sehr expressiv, auch mit agressiven, kraftvollen Seiten, die man in ihrem Auftreten sonst vermisst, und die sich auch in ihrem virtuosen Klavierspiel zeigen. Wunderschön der durch die Technik möglich gemachte mehrstimmige Schamanengesang.
Die Musikerin nimmt die Zuhörenden mit einem lyrischen Hommage an ihren Vater in ihre Kindheit mit und führt sie weiter über Amerika (Gershwin), der Ukraine nach Aserbeidschan mit ihren kehligen Gesängen, zu den Schamanen und nach Deutschland zu einer wilden Improvisation einer bachschen Fuge, deren gesanglicher Part höchst beeindruckt. Der Abend wird kurz und heftig beschlossen in den leiblichen Niederungen eines "Cappuccinos" und "Tiramisu" und die Musikerin verlässt die Bühne entschieden entspannter als sie sie betreten hat.

'Sirigu Trio' in Olivone

30.03.2002
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Am 4. April um 20:30 spielt in der Osteria Centrale in Olivone das 'Sirigu Trio'. Es sind dies Luca Sirigu p, Domenico Ceresa b und Marco Geissler dr. Der Eintritt ist CHF 10.-.
Dies ist ein Leckerbissen für die verlängerte Osterwoche. Als Vorbereitung empfehle ich einen Teller selbstgemachte Gnocchi und ein Glas Merlot del Ticino.

RE: auch mal

16.03.2002
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'at the lake side' war ich schon oft, aber noch nie an der 'Lake Side Bar'. das möchte ich aber demnächst mal nachholen.

Talkin' Jazz

16.03.2002
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Samstag Nachmittag, endlich sind die Läden zu, der Einkauf ist getätigt, die Wohnung ist frisch geputzt und der Wagen strahlt im frischen Glanze ;-). Endlich zurück lehnen, entspannen und Jazz aus dem Radio hören.
Letzteres ist tatsächlich möglich! Rein zufällig habe ich heute nach 17:00 den Radio eingestellt und herumgezappt. Jazzige Töne überraschten mich auf DRS2, wo ich nur unter der Woche den Jazz Apéro kenne. Da hörten sich drei Leute Jazzstücke an und diskutieren anschliessen darüber. Talkin' Jazz heisst die Sendung und was die Leute so erzählt haben war echt interessant. Ich kenne das Konzept der Sendung nicht, aber ich glaube, dass zwei der Leute Gäste waren. Auf jeden Fall werde ich gerne wieder einmal hineinhören und ich kann es nur weiter empfehlen. Talkin' Jazz.

Jazz at the LAKE SIDE BAR

06.03.2002
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Casino Zürichhorn, Bellerivestr. 17, 8008 Zürich, 01 385 86 86
Myriam Nydegger, CH
Sängerin und Pianistin, Jazzschule Bern, erinnert mit Ihrer Musik unweigerlich an Diana Krall, spielt am: 14.-16.2 und 19.-22.2
Michele Pagliarulo
Junger Pianist mit einem vielseitigen Repetoire von Blues über Soul zu Funk.
Spielt am 5.-9.2./12.2/13.2./23.2
Benny Watson, USA
Erstmals in der Schweiz! Jazzpianist und -sänger, einer der bekanntesten Mainstream-Jazz-Entertainer in der Bay Area von San Francisco. Lässt die Tradition eines Nat King Cole wieder aufleben.
Spielt am: 5.5./2.6./14.7.
Sonntags Jazz Brunch mit dem Robi Weber Quartet with Special Guests am 5.5./2.6./14.7. von 1030 - 13.30 Uhr
Normalprogramm Neu spielen und singen hochkarätige Jazz-PianistInnen vornehmlich aus den USA (Easy Listening Mainstream Jazz).
Spielzeiten: Di/Mi 1800-2400, Do/Fr/Sa 1800-0100, Eintritt frei!
So/Mo Jazz ab CD

'Disse di 3' in Olivone

24.02.2002
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Ivano Torre (dr), Fredi Lüscher (p) und Mariano Nocito (b) spielen am 3. März um 17:00 in der Osteria Centrale in Olivone bei Ami und Tiziano. Von weit her Angereiste können auch übernachten und sich mit Speis und Trank stärken (meine Empfehlung: Gnocchi und Merlot).

Charles Mingus im 'du'

23.02.2002
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Das 'du' ist gemäss Aufschrift 'Die Zeitschrift der Kultur', erscheint monatlich und widmet sich jeweils einem Thema. Da gehts um MalerInnen, LiteratInnen, Stile, Länder und einmal im Jahr auch um Musiker.
Und jetzt, im Februar 2002, ist Charlie Mingus dran. Man erfährt einiges über seine Arbeitsweise, sein Bandkonzept und über den Bass überhaupt. Auch sein unzimperliches Verhältnis zu seinen Mitmusikern wird von verschiedenen Seiten her beleuchtet. Was ein wenig zu kurz kommmt, sind seine privaten Verhältnisse. Erst in der Chronik erfährt man von seinem (seinen?) Kind und seiner späteren Krankheit. Das Heft ist sehr zu empfehlten, kostet CHF 20.- und ist ein guter Grund wieder einmal die Platten von und mit Charles Mingus hervorzukramen.
Einige ältere 'du's sind übrigens immer noch erhältlich! Sehr zu empfehlen sind die Ausgaben über Louis Armstrong und 'Giant Steps' wo es um Tenorsaxophonisten geht. Der Klassiker über Miles Davis ist schon lange vergriffen. Ich habe einmal ein solches Heft in einem Antiquaritat gesehen für CHF 80.-!
Also viel Spass mit dem 'du' über Charli Mingus. Vielleicht ist es ja auch ein Kapitalanlage.

John Coltrane

12.02.2002
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Der größte Musiker aller Zeiten ist John Coltrane

'Pianta Jazz' in Savognin

13.01.2002
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Über Weihnachten war ich einige Tage in Savognin. Schnee, Skifahren und Erholung waren angesagt. Beim einem friedlichen Spazier durch das Dorf, wo meine Interessen eher der Sala Segantini und den Speisekarten der verschiedenen Restaurants galten, nahm ich plötzlich ein neues Schild an bekanntem Hause war: Pianta Jazz. Schnellen Schrittes näherte ich mich dem Lokal. Tatsächlich, der alte Teil des Hotels Pianta dient neu als Jazz Lokal. Eine wirklich freudige Überraschung! Sehr erfreut war ich auch deswegen, weil die Gaststube, in der jetzt offenbar Jazz präsentiert wird, eine der zwei schönen alten Gaststuben in Savognin ist. Lange Zeit konnte man dort leider gar nicht mehr essen, weil ausschliesslich die neue Gaststube geöffnet war. Letztes Wochendende nun wagte ich mich mit Tiziano ein Besuch des selbigen Lokals. Es war kein Konzert angesagt, aber ein Pianist, der vermutlich auch im Hotel Danilo auftritt, spielte sich durch einige Standards. Wenn niemand live spielt, gibt es Jazz ab Band oder CD. Die Gaststube ist mit altem Täfer verkleidet und nicht zu übersehen ist ein alter Specksteinofen, der mehr Gemütlichkeit als Wärme ausstrahlt, da er vermutlich nicht mehr zum Heizen genutzt wird. Alles in allem eine Stube mit viel Ausstrahlung, die sofort das Verlangen nach einem Glas Veltliner und einem Stück Käse weckt (bei Vegetariern). Die Speisekarte enthält verschiedene leckere (vermute ich) Sachen aus der kalten Küche. Jazzkonzerte gibt es nur sporadisch und ich habe leider noch keines gehört. Das Hotel Pianta befindet sich in Savognin an der Hauptstrasse Richtung Julier. Ein Besuch von Pianta Jazz lohnt sich auf jeden Fall, sei es wegen dem Jazz, oder aber sicher wegen der schönen Gaststube.

"David Regan Quartet" im The Gig

02.11.2001
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Die neue letzte Seite vom Tagi ist wirklich sehr gut. Der Comic zum Leben von Frau Grjic (oder wie sie heisst) ist bei mir immer der erste Höhepunkt des Tages. Weiter unten studiere ich dann die Konzerthinweise und gestern gelüstete mich das "David Regan Quartet", von dem ich schon mehrfach gelesen hatte. Übrigens war die Zeit für einen Konzertbesuch nach einer langen Abstinenz überreif (war nicht mal am JazzNoJazz). Ich trampte mitten ins erste Set und konnte mir noch einen bequemen Sitzplatz ergattern. David Regan hatte mindestens 4 Saxophone aufgestellt, aber schon bald merkte ich, dass er das Alt-Sax vorzieht und die anderen fast ein bisschen vernachlässigt. Das erste Set ging so dahin und fairerweise sollte man dazu ja auch nichts schreiben. Apropos Schreiben: es ist gar nicht so einfach, wenn man an ein Konzert geht mit dem Vorsatz nachher etwas zu schreiben. So glaubte ich z.B. ausgemacht zu haben, dass sich der Saxophonist jeweils mit dem Schluss eines Stückes schwer tut. Prompt musste ich mich eines besseren belehren lassen. Beim 2. Set gings dann intensiver zur Sache und die Gäste waren in Zuhörstimmung. Erst jetzt habe ich die ausgezeichnete Rithmussection wargenommen. Speziell gefallen haben mir der Drummer Christoph Mohler und der Bassist Fabian Gisler. Regan fühlt sich, glaube ich, vor allem in schnellen Stücken sehr zu hause. Einmal griff er zum Baritonsax und das war für mich neben einer Eigenkomposition der Höchepunkt des Abends. Es war ein schönes Konzert und das nächste mal werde ich mir das 3.Set, wo sicher Sopran, Tenor usw. auch noch bewegt werden, nicht entgehen lassen.

RE: verpasst

16.07.2001
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christoph aikido war auch gut. aber da habe ich offenbar was verpasst. ein andermal bin ich gern dabei.

mike stern im moods

13.07.2001
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gestern abend kochte das ausverkaufte moods, die vierköpfige band um den gitarristen mike stern spielte rockigen power-jazz erster güte. neben mike stern brillierte vor allem chris minh doky am e- und kontrabass. im lauf des abends kam auch drummer lionel cordrew immer mehr in fahrt. nur der tenorsaxer bob franceschini hatte einen schweren stand, denn stern spielte auch bei seinen soli ziemlich laut mit. im zweiten set konnte dann allerdings auch der saxer mit einigen glanzpunkten aufwarten. erst nach zwei zugaben und einer standing ovation liess sich das begeisterte publikum auf den heimweg schicken mit den klängen von jean-pierre im ohr, miles davis ur-funkige hymne auf we want miles von 1981. spätestens jetzt ist es an der zeit, diese lp wieder einmal in voller lautstärke abzuspielen!

Jazz in der Toskana (Steve Swallow)

25.06.2001
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In meinen Ferien in der Toscana wurde ich zufällig auf eine Konzertserie am Lago di Massaciuccoli (dort lebte Puccini) aufmerksam. Schnell waren zwei Tickets für je CHF 32 gekauft. Der event fand in einem schönen holzigen Restaurant auf (über) dem See statt. Es begann mit einem köstlichen fischigen 4-Gänger (inbegriffen!). Erst im späten Abend legte Govanni Mazzarino mit seinen hochkarätigen amerikanischen Freunden Steve Swallow und Adam Nussbaum los! Die Akkustik war nicht optimal und das Konzert hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Trotzdem war es ein toller Abend mit einer guten Ambiance und ich kann allen, die im Sommer in der Nähe von Lucca oder Pisa sind, den Ort und die Dienstagskonzerte wärmstens empfehlen.

Neues internet jazz radio !

22.06.2001
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liebe jazzfreunde - es ist soweit: eine vision wird wirklichkeit: jazz-network.com ist es gelungen, einen internet jazz radio sender zu gründen und mit partnern zu realisieren. fast alle hindernisse sind überwunden, so dass es im juli richtg losgehen kann. zur information hängt hier der pressetext mit an. wünsche, anregungen und kooperationen sind gern gesehen, bitte direkt an redaktion@jazz-network.com mailen. wer die möglichkeit hat, möge die meldung bitte weiter publizieren, damit entsprechend interessierte davon erfahren. prima ist natürlich ein hinweis in festival-programmen oder club-zeitschriften. ansonsten: keep swingin´ und viel spaß damit ! -uwe leiber- jazz-network.com

Konzerttipp

17.06.2001
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Die Weltwoche organisiert vom 11.07. bis 22.08. sechs Jazz-Konzerte mit den besten Schweizer Jazzbands im Casino Zürihorn in Zürich! Kommt vorbei! Infos bei cecile.schumacher@weltwoche.ch
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  • 10. Juli 2016

    Ein paar Platten von Sun Ra und seinem Arkestra sind neu im Angebot. Das freut mich speziell.
    Sun Ra's Lps

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