John Coltrane (1926 - 1967)
 
 
J.Coltrane kann als der künstlerische Dreh- und Angelpunkt des modernen Jazz nach Charlie Parker angesehen werden.

Er war in entscheidendem Maße an der Entwicklung des Jazz vom Bebop über die modale Spielweise zum rein klangfarblich orientierten Free-Jazz beteiligt und beeinflußt auch noch heute die jüngeren Generationen von Saxophonisten.
 Nach anfänglichen Engagements in den 50-er Jahren ver- mochte es John Coltrane als Mitglied des legendären Miles Davis Sextetts an der Seite von M. Davis, Canonball Adderley, Bill Evans, Paul Chamber und James Cobb ("Kind of Blue") kontinuierlich seinen Ruf als harmonischer Neuerer zu festigen.


Mit seinem mittlerweile in die Musikgeschichte eingegangenen Quartett, mit Mc Coy Tyner, Jimmy Garnison und Elvin Jones, entwickelte er aus der Hard Bop Tradition heraus seine
ganz persönliche Art und Weise, auch bekannten Stücken in völlig freiem Kontext neues Leben einzuhauchen.